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Piazzolla kehrt zu den Wurzeln zurück

Nach fünf Jahren beim Landesligisten HSG Lollar/Ruttershausen schließt sich Nico Piazzolla seinem Heimatverein MSG Linden an. Der 30-jährige schließt sich der 2.Herren an und folgt somit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden und Neu-Trainer Conrad Melle. „Mit Nico habe ich meinen Wunschspieler erhalten, der den jungen Rückraum mit seiner Erfahrung bereichern wird. Er passt menschlich und sportlich perfekt in diese homogene Truppe, sodass ich mir erhoffe, dass er besonders in wichtigen Phasen vorweggehen und seine jungen Mannschaftskameraden mitreißen wird“, ließ Melle verlauten.

Seine ersten Wurfversuche unternahm der zweifache Familienvater bei den Minis des TV Großen-Linden. Nach einem einjährigen Intermezzo beim TSV Langgöns in der C-Jugend kam Nico wieder zurück nach Linden, ehe er im zweiten Jahr B-Jugend zur HSG Pohlheim wechselte, zumal keine Mannschaft bei seinem Heimatverein zustande kam. Bei den Blau-Weißen genoss Piazzolla eine gute Ausbildung und feierte mit dem heutigen MT Melsungen-Profi Timm Schneider und Ex-Nationalspieler Kevin Schmidt in der A-Jugend die Südwestdeutsche Meisterschaft. Auch sein erstes Jahr im Aktivenbereich verbrachte er in Pohlheim, ehe es für sechs Jahre zurück zur MSG Linden ging. Die letzten fünf Jahre war Nico für die HSG Lollar/Ruttershausen in den mittelhessischen Sporthallen unterwegs und feierte mit den Buderusstädtern den Durchmarsch von der A-Klasse bis in die Landesliga. Nun kommt das Eigengewächs zurück zur MSG und schließt sich der jungen, ambitionierten 2.Herren an, die ab der kommender Runde in der Bezirksoberliga an den Start gehen wird. „Zur MSG bin ich zurückgekommen, weil mich das Konzept des Trainers sehr angesprochen und überzeugt hat, eine führende Rolle einnehmen und den jungen, talentierten Spielern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen zu können. Ich bin sofort sehr gut aufgenommen worden und habe mich sofort „zuhause“ gefühlt. So habe ich es aber auch in gewissem Maße erwartet, weil ich wusste, dass diese Mannschaft einen tollen Charakter hat und es super viel Spaß machen wird. Es ziehen bisher alle extremst gut mit, ob auf oder auch neben dem Platz. So einen Zusammenhalt habe ich selten erlebt“, verriet der universell einsetzbare Rückraumspieler. Schon in der Vorbereitung stellte der 1,84-Meter lange Rechtshänder seine Qualitäten unter Beweis und demonstrierte, dass er jetzt schon ein großer Gewinn für die noch unerfahrene Sieben ist. „Nico hat das Spiel verstanden. Er verfügt über ein gutes Entscheidungsverhalten, ist technisch beschlagen, wurfstark und geht auch von der Einstellung vorweg. Er besitzt diesen „X-Faktor“, den nur wenige Spieler haben und schwer zu erklären ist, seine Spielweise jedoch schwer ausrechenbar macht für den Gegner. Es ist eine Mischung aus Antizipation, Gerissenheit, Spaß am Spiel und dem Mut zum Risiko. Wegen seiner zahlreichen Fertigkeiten wollte ich Nico unbedingt für diese Mannschaft gewinnen, damit er sein Wissen an die jungen Spieler weitergibt und auch in engen Spielen Verantwortung übernimmt. Hinzu kommt sein Charakter, mit dem er viel Freude und Spaß innerhalb der Mannschaft versprüht und somit auch angespannte Momente auflockert, ohne jedoch die nötige Ernsthaftigkeit zu verlieren. Nach nur wenigen Einheiten kam schnell der Eindruck auf, dass Nico schon Jahre mit seinen neuen Mannschaftskameraden zusammenspielen würde, was ein Kompliment an das Team und ihn ist“, so die Einschätzung von Trainer Conrad Melle. Sein Neuzugang kennt aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung in den heimischen Handballgefilden die Liga ganz gut und gibt eine kleine Prognose ab: „Die Liga hat mit Lumdatal einen ganz klaren Favoriten. Mit diesem Kader müssen sie aufsteigen. Danach gibt es ein sehr breites Mittelfeld, in dem viel passieren kann. Für jede Mannschaft ist es in der Wetterau schwer zählbares mitzunehmen. Für uns wird es enorm wichtig sein, weiterhin mit so viel Engagement bei der Sache zu sein. Mit der Leidenschaft, mit der die Mannschaft aktuell Auftritt, kann auch mal gepunktet werden, obwohl man nicht gut spielt und der Gegner eigentlich die bessere Mannschaft ist. Besonders freue ich mich natürlich auf die gut besuchten Heimspielderbys. Darauf hat man einfach Bock.“

Die MSG Linden freut sich sehr darüber, dass Nico Piazzolla den Weg zurück zu den Wurzeln gefunden hat und begrüßt ihn und seine Familie ganz herzlich in seinem Heimatverein.