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Interview mit Uli Lepper zum 25. Linden-Cup

Die Sparkasse Gießen präsentiert den 25. Linden-Cup auch im Jubiläumsjahr

 

(Volkmar Köhler) Vom 1. bis 6. August spielen beim Linden-Cup 2016 die HSG Wetzlar, der SC Magdeburg, die MT Melsungen und der TV Hüttenberg in der Bundesliga-Gruppe gegeneinander in der Stadthalle Linden – damit bietet die MSG Linden eins der Top-Turniere in Deutschland.

Und auch die Regional-Gruppe mit den klassenhöchsten Vereinen der mittelhessischen Handball-Szene wird bei den heimischen Handballfans für Spannung pur sorgen

Ganz eng mit dem Linden-Cup verbunden ist der Name Ulrich „Uli“ Lepper. Er gilt als der Mentor und Macher, der von der ersten Auflage an die Regie und Planung in seinen Händen hatte, dabei aber stets ein Team von Helfern um sich wusste. Wir sprachen vor dem Start des 25. Linden-Cups, mit Uli Lepper.

 

Frage: Herr Lepper, wenn Sie an die Anfänge des Linden-Cups zurückdenken und an heute, was waren die gravierendsten Unterschiede von vor 25 Jahren zu heute?

UL: „Zurückblickend kann man sagen, dass sich die Handballszene allgemein im mittelhessischen Raum sehr verändert hat. Hochklassig waren Anfang der „Neunziger“ die Regionalligisten, zu denen u. a. Dutenhofen, Lützellinden, Hüttenberg, Gelnhausen und Ober-Eschbach gehörten. Da kann man von einem gewaltigen Qualitätssprung sprechen, wenn heute drei oder zeitweise auch vier Bundesligisten aus der „stärksten Liga der Welt“ beim Linden-Cup auflaufen.

 

Frage: Was war im Turnierablauf der ferneren Vergangenheit prägend, was anders als heute?

UL: Noch vor wenigen Jahren gab es zwei Vierergruppen, in denen die Klassenzugehörigkeit keine Rolle spielte. Je zwei Bundesligisten hatten in der Gruppenphase nur einen gleichwertigen Gegner, so dass man am Endspieltag um Platz 1 oder Platz 2 spielte. Die beiden weiteren Gruppenteilnehmer standen gegen die „Großen“ auf verlorenem Posten und mussten meist deftige Niederlagen einstecken. Die Sache hatte für die „Kleinen“ aber auch ihren Reiz, weil die unterklassigen Spieler zweimal gegen Bundesliga-Spieler oder sogar gegen Nationalspieler auf`s Parkett durften.

 

Frage: Warum wurde der Spielmodus geändert?

UL: Erstmals 2014 setzten sich die Wünsche der Bundesligisten nach „Ebenbürtigkeit“ durch, weil die Trainer erhöhten Wert auf den direkten Vergleich mit den  anderen drei Bundesligisten legten. Andererseits sorgte der neue Modus in der „Regionalgruppe“ für deutlich mehr Spannung, weil sich die (überwiegend) Oberligisten in allen Begegnungen auf Augenhöhe begegnen und damit den Wünschen der lokalen Handballfans sehr entgegen kommen. Der neue Spielmodus bringt allerdings auch mit sich, dass die Sieger jetzt in zwei leistungshomogenen Vierergruppen ausgespielt werden und  damit statt Endspielen das Punktverhältnis über die Platzierung und damit über die Höhe der Preisgelder entscheidet.

        

Frage: Sie sind seit 25 Jahren derjenige, der die Fäden in der Hand hält und das gesamte Turnier bis zur Siegerehrung organisiert. Wann legen Sie mit ihrem Helferteam mit den Vorbereitungen los?

UL:  „ Das Helferteam tritt erst kurz vor Beginn der Turnierwoche in Aktion, wobei persönliche Freundschaften für die Hilfestellung in der Stadthalle von Beginn an eine wichtige Rolle spielten. Meine Weggenossen sind weiterhin dabei und bei den Detailaufgaben vor Ort unentbehrlich. Kaum zu ersetzen sind Jan Nober und Christian Semmelroth, die als organisatorische Chefs rund um die Stadthalle so richtig „anpacken“ können.

Die eigentlichen Vorbereitungsaufgaben für mich als Turnierorganisator beginnen spätestens im November, wenn ich auf die Suche nach zwei weiteren Bundesligisten neben der HSG Wetzlar gehe. Das ist jedes Mal eine sehr schwierige Aufgabe bei der Menge der Turnierangebote in Deutschland und natürlich auch eine Frage der Kosten.

Ab Februar versuche ich dann, Sponsoren zu gewinnen, ohne die eine solche Großveranstaltung nicht zu stemmen ist. Hauptsponsor und Namensgeber ist seit 2015 die Sparkasse Gießen, aber dazu kommt noch eine Vielzahl von Werbepartnern im mittleren und unteren finanziellen  Bereich. Wer die Trikotwerbung beim Fußball oder auch bei anderen Sportarten auf den Pressefotos genauer betrachtet und die Bemühungen der Bundesligisten in Wetzlar (Handball) und Gießen (Basketball) kennt, der weiß, dass der „Sponsorenmarkt“ heiß umkämpft ist und dass finanzielle Unterstützung durch regionale Unternehmen regelrecht erarbeitet werden muss.

 

Frage: Immer wieder tauchen beim Linden-Cup neue Bundesligisten im Teilnehmerfeld auf wie SC Magdeburg, MT Melsungen, TSV Hannover-Burgdorf, Bergischer HC, VfL Gummersbach, HSG Wetzlar und TV Hüttenberg sowieso - wie auch früher die SG Wallau/Massenheim und andere große Vereine.

Wie machen sie das? Das muss Sie doch stolz machen.

UL:  „Stolz“ ist nicht mein Wort, „Zufriedenheit mit dem bisher Erreichten“ passt da eher. Um ein richtig gutes Teilnehmerfeld zu gewinnen, sollte man sich in der „Handball-Szene“ schon sehr gut auskennen. Darum bemühe ich mich. Aber es gehört auch viel Initiative, Ausdauer, Überzeugungsarbeit und auch eine Portion Glück dazu, dass man mit Trainern und Geschäftsführern die richtigen Ansprechpartner findet und überzeugt.

Ich kann nur sagen, dass es mir schon große Freude bereitet, die Stadthalle an allen sechs Spielabenden zu füllen und dabei mit dem Publikum in guter Verbindung zu sein.

 

Frage: Und wie wird es weiter gehen mit dem Linden-Cup? Man wird ja nicht jünger.

UL: Die MSG Linden hat mit dem Linden-Cup bisher ein regionales Alleinstellungsmerkmal, das es auch in der Zukunft zu verteidigen gilt. Diese traditionelle Veranstaltung hat nicht nur ihren „Wert an sich“, sondern aus ihr ergeben sich natürlich auch weitere Vorteile für die MSG Linden. Bisher war es vor allem Achim Wagner, der mit langjähriger Marketing- und Vertriebserfahrung an meiner Seite stand und sich um die Vermarktung des Turniers und der gesamten MSG Linden über viele Jahre hinweg sehr  verdient gemacht hat. Große Hoffnung setze ich auch auf  die Gründung einer Marketing-Gruppe, in der sich jüngere Leute zusammengefunden haben, die sich bereits in die Materie einarbeiten und in Arbeitsteilung später die Gesamtverantwortung für den Linden-Cup übernehmen können.

 

Frage: Gehen Sie also mit einer Portion Wehmut in die Turnierwoche, oder richtet sich Ihr Blick in erster Linie auf die gut vorbereitete Jubiläumsveranstaltung?

UL: Ja, erst einmal möchte ich mich zusammen mit der treuen Helfergruppe darauf freuen, wenn in der kommenden Woche in der Stadthalle Linden neben den Regionalpartien an allen Abenden „Bundesliga-Handball zum Anfassen“ geboten wird. Ich freue mich darauf, in der Gemeinschaft der MSG Linden zu sein, aber auch darauf, mit ganz vielen Handballkameraden von heute und früher wieder einmal Kontakt aufzunehmen.

Auch unsere Jubiläums-Tombola verspricht ein Highlight zu werden. Man kann sich aktuell und in allen Details auf www.lindencup.de und auf Facebook über den 25. Linden-Cup informieren.

 

Vielen Dank Uli Lepper, für das Interview.

25. Linden-Cup der Sparkasse Gießen

1.8.-6.8.2016 in der Stadhalle Linden

Anfahrt zur Linden-Cup

Stadthalle Linden

Konrad-Adenauer-Straße
35440 Linden

Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem Großparkplatz hinter der Stadthalle Linden, Zufahrt über die Konrad-Adenauer-Straße.

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Die Stammvereine:

Layout, technische Umsetzung und Betreuung der Webseite der MSG Linden und für den Linden-Cup:

 

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